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In Deutschland, genauer: in Baden-Württemberg gibt es ein Outletdorf. Oder Stadt. Man weiß es nicht so genau. Dort schießen Fabrikverkäufe wie Pilze aus dem Boden, dementsprechend krass sind auch die markengeilen Einkäufer dort drauf. Gruselig, verdammt gruselig! So viel Hautkrebsfetischisten Sonnenbankgänger in Ralph Lauren und mit Dolce habe ich lange nicht gesehen. Dazwischen Teenies dick bepackt mit weiteren teuren Dingen. Und Einheimische, für die es normal zu sein scheint, mit 16 nur halbe Baggies von Boss zu tragen.

Tatort: Der völlig verramschte Esprit (O-Ton M.: „Eh-Schpritt“), vollgepackt mit kauflüsternen Weibern und Mannsbildern.

Eine Frau mittleren Alters, durchaus gut gekleidet, schiebt einen Einkaufswagen durch die Gänge der Herrenabteilung, schnappt sich alles, was halbwegs so aussieht, als könnte es ihm passen und erklärt ihrem Mann: „Pack alles ein, egal was! Du musst das nicht anprobieren, wir nehmen es sowieso mit!“

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Diese Geschichte wurde in der Kurzversion vor circa 2 Jahren in der Zeitschrift NEON veröffentlicht. Zwischenzeitlich erschien sie massenweise im Internet, ohne dass mein Name genannt wurde,
mittlerweile finde ich sie nirgends mehr…

Die Straßenbahn steht an der Zentralhaltestelle, ein junges Paar mit einem ca. 15 Monate alten Kind sitzt darin. Der Kleine steht am Fenster und beobachtet aufmerksam das Geschehen. Dann entdeckt der kleine Kerl einen Verkehrsdispatcher und freut sich: „Tatü!“ ruft er fröhlich.

Daraufhin die Eltern ganz ruhig: „Nein, das ist ein Verkehrsdispatcher!“
Der Kleine mit weniger Enthusiasmus: „Tatü!“
Eltern: „Verkehrsdispatcher!“
Zwerg, leiser und demotiviert: „Tatü?“
Die Eltern langsam und betont: „Ver-kehrs-dis-pat-cher!“

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Dustin schrieb übrigens zum Verkehrsdispatcherphänomen im Aller-Anfang-Blog:

Der Verkehrsdispatcher hat ein cooles dunkelrotes Auto, das selbst das A-Team neidisch machen würde.

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Hypovereinsbank.
Ein älteres Pärchen steht zeternd am Geldautomaten.
Er schiebt immer und immer wieder seine Karte in den Schlitz, bekommt diese aber umgehend zurück.

Sie: „Du machst das total falsch! Du musst die Karte umdrehen, umdrehen! So geht das überhaupt nicht! Immer machst Du das falsch! Nimm doch mal meine Karte, aber nein, das willst Du ja wieder nicht! Nie hörst Du auf mich!“ (man stelle sich das als Endlosschleife vor)

Meine bessere Hälfte schaut dem Mann amüsiert über die Schulter und teilt ihm mit, dass er da gerade versucht, die ADAC-Karte einzuführen.

Er gleichgültig: „Achso, deswegen geht das nicht!“

Sie zetert weiter: „Siehst Du, Du machst das falsch! Jetzt nimm endlich meine Karte!“ – sagts und gibt ihm ihre ADAC-Clubkarte.

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Ablage

Regenrot hat

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