Tags

, , , ,

Das Problem: Die Lätzchen werden nicht richtig sauber.

  • Die Lösung a) “Wir haben das früher immer in die Bleiche gelegt.”
  • Machbarkeit: Nicht gegeben. Wir wohnen im Zentrum einer Großstadt, auf welche Wiese und unter welche Sonne sollen wir das Zeug legen?
  • Die Lösung b) “Schmeiß alles weg!”
  • Machbarkeit: Gegeben, wird aber verweigert. Die Dinger sind zum Dreckigwerden da, und nur, weil Karotin hartnäckiger ist als die Bleiche im Waschmittel, muss man die Umwelt und den Geldbeutel nicht noch mehr belasten.

Das Problem: Still-BHs sind hellgrau statt weiß.

  • Die Lösung: “Unbedingt wegschmeißen!”
  • Zwischengespräch: “WARUM?!” – “Die arme Hebamme!” – “Warum?! Die sind doch sauber, nur verfärbt!” – “Das ist eine Sache der Hygiene!” – *facepalm*
  • Sinn: Keiner. Seit wann ist Grauschleier an weißen, frisch gewaschenen Sachen ein Indikator für Dreckigkeit?

Das Problem: Keins!

  • Die Lösung: “Mach Babysport mit dem Kind!”
  • Erklärung: Babysport in diesem Sinne = als Laie die Arme und Beine des entgeisterten Kindes packen und daran herumzerren und -schieben.
  • Sinn: Nicht gegeben. An einem sehr bewegungsfreudigen Kind solch unprofessionelle Bewegungen auszuführen (passiv! das Baby bewegt sich dabei kein bisschen von selber) und ihm am Ende noch einen Schaden zu verursachen, gehört verboten!

Das Problem: Das Kind hat einige Bewegungsabläufe noch nicht herausgefunden.

  • Die Lösung a) “Such Dir eine Krabbelgruppe.”
  • Sinn: Gegeben.
  • Machbarkeit: Nur unter Missachtung der Komponenten Uhrzeit, Entfernung und Auto. Also praktisch: Nicht machbar.
  • Die Lösung b) Drücken, ziehen, zerren.
  • Sinn: Keiner. Es heißt ja auch “Stehen/Laufen/usw. lernen” sowie “Beim Laufen lernen unterstützen” und nicht “Gelauft bekommen”.

Das Problem: Das Kind isst zwar alles vom Frühstücks-, aber nichts Selbstgekochtes vom Mittagstisch.

  • Die Lösung: “In ein Glas füllen, dem Kind zeigen und dann in die Futterschüssel.”
  • Sinn: Nein. Mein Kind bekommt sein Essen zu 99% erst mit Schüssel zu Gesicht, woher soll es wissen, wo der Unterschied liegt?

Das Problem: Nach einem besonders bitteren Glas mag das Kind ein paar Wochen lang keinen Spinat essen.

  • Die Lösung: “Wir haben früher Zucker drauf gestreut.”
  • Sinn: Nein. Das Kind lernt dadurch, dass Zucker gut ist, dass alles süß schmeckt und dass Süßes auf Protest kommt. Und das schon mit 5 Monaten. Klasse.