70.000 Formulare für die GEMA
Der gute Herr Kreidler schnappte sich 70.200 Songs und „komponierte“ daraus ein 33 Sekunden langes Stück. Und wie die Gema es will, hat er für jede Quelle ein Formular ausgefüllt. Da das Porto „etwas“ höher ausfiele, ist es nur recht und billig, dass er es (vor einem Jahr schon) per LKW ablieferte.
Fotos, Videos, Berichte gibt es hier.
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Rückblick.
Das ist die Gema:
Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) ist eine Verwertungsgesellschaft, die in Deutschland (Hauptsitz Berlin und München) die Aufführungs- und Vervielfältigungsrechte von denjenigen Komponisten, Textdichtern und Verlegern von Musikwerken vertritt, die in ihr Mitglied sind.
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Frau Clear hat Klage eingereicht, weil die Gebührenverteilung der GEMA eine Frechheit ist. Bitte lest euch den ganzen Text durch, so viel Unverschämtheit kann ich nicht zusammenfassen…
Unter der Prämisse, dass die GEMA die Rechte von Künstlern vertreten soll, ein Zitat dieser Seite:
Es wurde entschieden, daß ich keinerlei Anspruch auf den von mir geforderten Betrag, genauer: überhaupt keinen Anspruch habe. Denn: „Ein etwaiger Zahlungsanspruch ergibt sich nicht aus den zwischen den Parteien geschlossenen Berechtigungsvertrag“, sagt das Gericht. Bedeutet im Klartext, ich habe für meine eigenen Werke nichts zu fordern und zu wollen, dafür gibt es keine rechtliche Grundlage. Die Gema kann mir was bezahlen, aber ob, wie, wann und in welcher Höhe, ist Sache der Gema, aber jeder Veranstalter, jeder Sender und ich als Veranstalterin meiner eigenen Konzerte und Musik sowie als Produzentin meiner eigener Songs haben pauschal an die Gema zu bezahlen, was immer sie auch fordert.
Zu guter Letzt
Gema will an Konzerten mehr Geld verdienen
10€ mehr… für die Gema, die den Künstlern nicht unbeingt etwas abgibt?
Ich war letzte Woche auf einem Konzert. 36€ Eintritt, Areal für 22.000 Leute bis zum letzten Platz gefüllt. Noch Fragen?
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1 comment
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5. September 2009 um 09:15
higo
: )
Schöne Aktion, das System vorgeführt.
Wußtest du dass: Man für jedes Medium-Rohling (Papier, CDs…, Drucker, CD-Brenner…) eine Gebühr an Copyright-Schützer entrichtet?
Neuerdings zahlt man bei USB-Sticks und Festplatten 10cent. Egal was man damit anstellt, man zahlt. Das heißt man steht unter generall Verdacht, wird aber, obwohl man ja schon bezahlt hat, rechtlich belangt wenn man die Medien dann tatsächlich nutzt, um geschütze Inhalte zu Speichern.
http://www.pcgameshardware.de/aid,688034/Einigung-erreicht-10-Cent-Urheberabgaben-auf-USB-Sticks/Laufwerk/News/
In England gibt es ein Label das Musik kostenlos herausgibt, und es den Kunden per Spende überläßt zu entscheiden ob und wie viel ihnen die Musik Wert ist. OpenMusik, das funktioniert sehr gut, die bekommen für manches kein Geld, für manches aber mehr als sie empfohlen haben.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,380198,00.html