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08.04.2009

Ich frag mich ernsthaft, wo die ganzen gefesselten Beiträge meinerseits stehen… (gefesselt im regenmantel), und warum Google glück der welt-Suchende ausgerechnet zu meiner ironieliebenden Seite trägt.

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09.04.2009

Jetzt bin ich ernsthaft verwirrt: preis regentod

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28.04.2009

Ich sag schon gar nichts mehr… nackt wgt, gefesselte damen im regenmantel, dicke frau regenmantel (in der Tat immer wieder! Und noch diverse Kombis aus „String“ und „gefesselt“), woher kommt der name röther (tja, das weiß ich auch nicht, weil ich nur „röter“ bin!). Dazu noch einige SVV- und Abtreibungssuchen, die ich hier nicht wiedergeben werde.
Mein aktueller Liebling: anthroposophisch ungewollt schwanger.


Ein paar ältere: sie stürzen von brücken und hängen an bäumen (ok, dass ist ein Zitat aus dem Song „Sterben wie ein Held“ von Ex Nör Säx, was ich lustigerweise sogar gerade höre), halterlose strümpfe heimlich, strumpfhosen gefesselt geschichten, designtheoretiker und zitate (und da klickt man MICH an?! cool!), rotes kleid no angels (ä-hem?).

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29.04.2009

Aaaaaaaaahh: joxemi gay

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06.05.2009

Die Suchanfragen nach einem gewissen Herren (ok, es ist Joxemi und ich bin die einzige bei WordPress, die ihn getagged hat) häufen sich in letzter Zeit. Wer ein wenig sprachkundig ist, sollte mal nach allem, was mit ihm zu tun hat, im italienischen Wikipedia suchen. Da betiteln sie la belísima Micky sogar als „aktuelle Verlobte“. Wer also mehr über ihn lesen möchte und im Netz nicht fündig wird, schreibe doch einen Kommentar, dann überleg ich mir was.  Oder lese nochmal in Interviews und so weiter nach. Seine Hand geschüttelt hab ich ja immerhin schon.
Bei ska-p aussprache kann ich auch direkt weiterhelfen… verdeutscht etwa *es-ka-peh*.
Wolfsfett verkaufe ich keins und auf frauen in leggings und gefesselt stehe ich persönlich auch nicht. Aber das nur am Rande. Ihr klickt es ja doch wieder an.

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11.05.2009

Ja, ihr habt Langeweile!: geknebelt mit winterschal, gefesselt mit winterschal. Besonders gut gefiel mir auch shuffle barbie nackt. Aber um das zu verstehen bin ich wohl zu alt. Oder milchstuten. halterlose öffentlichkeit ist auch nett.

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15.05.2009

strenge tante mit rute. Erzählt das mal meinen Nichten.

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Ich habe Sonnenbrand. Den 2ten oder 3ten dieses Jahr.
Bei der Entstehung dieser Hautmarter wurde ich recht oft gefilmt und fotografiert.
Faszinierend das alles, nicht wahr?

Ok, zur Sache.
Heute. Demo. Ich mittendrin.
Wobei – eigentlich ganz vorn dabei.

Die erste dieser Art für mich. Eine bunte Mischung aus Protest, Schaulaufen und guter Stimmung verteilt auf (angeblich) 300 Leute.
Sehr interessant auch, wie viele sich am Treffpunkt mit einem Kaffee einfanden und nicht mitliefen. Oder noch besser: nicht mitdemonstrieren gegen z.B. die Anwesenheitspflicht in Seminaren, die rechtlich gesehen nicht gegeben ist, weil man genau jetzt zum Seminar muss. Muss ich erwähnen, dass wir irgendwas um die 10.000 (zwischen 9.800 und 13.000) betroffene Studis + extra k.a. wie viele Mitarbeiter sind?

Heute Nachmittag in meinem Kopf klang das alles so viel besser, aber wenn man knapp 4h unterwegs ist, leidet einiges.

Wir marschierten von der Mensa durch die Stadt zu einem anderen Uniteil, verwandelten unterwegs unsere „Wissen, was Wut ist!“-Demo* in eine „Nazis raus“-Demo (aus dem entsprechenden Geschäft wurde uns irritierenderweise fröhlich zugewunken, die Damen hielten sogar anerkennend ihre Daumen hoch) und beschallten die ganze Straße blockierend die Stadt mit einer Mischung aus extrem lauter Musik, Thesenverkündigungen, Trillerpfeifen und zustimmendem Schreien. Die Stimmung war wirklich cool – mitreißend, dynamisch, irgendwie fühlte man sich doch etwas wichtig. Passiert hier ja sonst nicht allzu oft.

Schließlich kamen wir am Zielort an, sahen noch ein wenig demonstrativ gut aus und durften später in den Innenhof, wo uns mitgeteilt wurde, dass der feine Herr Rektor außer Landes sei und die 4 übrigen Mitglieder des Rektorats auch „beschäftigt“ wären. Das scheinen sie mir immer, wenn Studenten etwas wollen. Nach einigen Reden und etwas Musik wurden unsere Thesen angeschlagen – aufgeklebt trifft es wohl besser. Allerdings regnet es jetzt gerade…


Um mal ein paar Dinge zusammenzufassen, die nun im Hof der Uni hängen:
Ich studiere an einer Uni,

  • …deren Hörsäle hoffnungslos veraltet und kaputt sind, wo aber neue Gebäude gebaut werden. Zusätzlich, nicht stattdessen!
  • …deren Philosophische Fakultät der belächelte Goldesel (Geld wird umverteilt) ist, die sich ihre dringend benötigten Mitarbeiter nicht leisten kann.
  • …deren studierter Schweißtechniker (=Rektor) fachliche Zweifel an einem Romanistikprofessor, welcher in 2 Gutachten als der Beste (!) bestätigt wurde, hegt und mitten im Semester eine Vertretung verlangt.
  • …wo Bologna groß geschrieben wird, aber nur Bolognesesauce rauskommt.
  • …deren Mitarbeiter chronisch unterbezahlt in eher unsicheren Verhältnissen leben.
  • …wo lieber ein Physikbau errichtet wird, als die Bibliotheken mit Büchern, die nach 1980 gedruckt wurden, zu versorgen.
  • …an der Quantität ganz offen vor Qualität geht. Beispiel einer vortragenden Professorin: niemand fragt sie nach interessanten Aspekten für die Hausarbeit, die einzige Frage: „Wie viele Seiten?“
  • …an der der Rektor seiner gesetzlichen Pflicht nicht nachkommt und Folgen ausbleiben. Erinnert etwas an die Machtergreifung eines Herren, welcher ebenfalls gewisse Räte nicht einberief, um es mal plakativ zusammenzufassen..
  • …an der NCs abgeschafft werden und der Masse an neuen Studenten keine Rechnung über Lehrmittel und Personal getragen wird.
  • …die mich dazu zwingt, die Regelstudienzeit zu überziehen, weil nicht genügend Seminare bereitstehen und nachher als faulen Studenten hinstellt.
  • …in deren Mensen kommerzielle Werbung für Handytarife (en masse!) auf großen gerahmten Plakaten dominieren und Hinweise auf hochschulpolitische Aktionen tendenziell unerwünscht sind.
  • …an der „Intransparenz“ das Motto der Stunde ist.

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Ich studiere an einer Uni, die damit wirbt, wie studentenfreundlich sie ist, wie gut die Betreuungszahlen, wie schön die Ausstattung.

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links: unieigenes Auto, rechts: (Hörensagen!) BMW des Rektors. Kreideschrift = so wie von mir eingefügt.

Nachtrag: Nette Zahl, die uns außerdem verkündet wurde: Der Betrag, der in D bisher für die Bankenkrise ausgegeben wurde, entspricht einer Summe, die der Bildung in 48 Jahren(!!!) zusteht (laut Haushaltsplan).

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* Die Uni nennt das allerdings „Wissen, was gut ist!“
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Bitte Hand hoch: wem wird hierbei nicht schlecht:

Das ist zwar nicht das erste Video dieser Art, dass ich sehe, aber wieder mal eins von der Sorte, bei denen ich trotz Abneigung gern ein kotzendes Smiley  an dieser Stelle einbinden würde.
Mal ehrlich, wie beschränkt muss mensch sein, wenn er die Hochzeit zweier homo sapiens sapiens*, die er nicht kennt**, als Beschränkung seiner Rechte sieht? Von welchen verdammten Rechten reden wir hier? Denen auf Blödheit? Ich dachte ja immer, dass die nur eine urbane Legende seien.

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* Die Biologie spielt also keine Rolle, v.a. bei den hohen Homosexuellenquoten im Tierreich und dem simplen Fakt, dass Hochzeit nicht mehr als ein verbrieftes „die zeigen jedem, dass sie sich für zusammengehörig halten“ ist.
**schließen wir also frei heraus aus, dass es ein potentieller Partner der Gegner wäre und Eifersucht nicht der Grund ist.

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Nächstes Beispiel dieses Vereins: Confused Children TV Ad. Man achte auf die Sprecherin: „Our kids will be tought a new way of thinking“. Das ist evil. Merkt euch das. Denn wenn sich eine Regenbogeninitiative (siehe Kommentare bei Niggemeier) gegen Homosexuelle, welche dieses Symbol schon „etwas länger“ nutzen, wendet, sollte man ganz schnell die Decke über den Kopf ziehen. Fragt sich nur, wem.

Und damit dieser Beitrag nicht nur aus zu Buchstabe/ Video gebrachtem Erbrochenen besteht, noch ein Film, welchen ich schon vor Wochen einbinden wollte. Ein schöner Film. Berührend. Und vor allem: im Gegensatz zu NOM (das sind die Damen und Herren von oben, die lieber selber herzlos heiraten, als anderen ihr Glück zu gönnen): menschlich!

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Jawohl, richtig gelesen, ich erhielt Post von der Post, genauer gesagt von DieEitschEll.
Ein dicker Brief, ordnungsgemäß ausgedruckt und mit 55 Cent bezahlt.

Das Faszinierend-Obskure daran: ich schickte ihnen vor 2 Wochen eine E-Mail. Meine elektronische Post wurde dann von der analogen Post ausgedruckt und an mich versandt mit dem Kommentar „Zu unserer Entlastung senden wir Ihnen daher Ihre Unterlagen zurück“.

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Versuch eins:
Einreichen der Anträge.

Ein enger Flur.
Keine Sitzgelegenheit.
Grau in grau.
Nur eine kahle Steintreppe.
Eine dicke Stahltür.
Auch keine Plakate.
Nichts.

Der Ausblick auf den anderen Teil des Flures.
Aushänge.
Broschüren.
Farben.
Großzügige Bänke.
Glasfenster zu den Büros.

Hier.
Acht Menschen.
Einige geben auf, gehen.
Neue kommen.
Immer acht Menschen.
Acht Menschen und keiner kann ins Büro.

Zwei Stunden.
Zwei Stunden warten ohne Ablenkung.
Zwei Stunden warten ohne Kaffe.
Kein Frühstück, dabei ist es drei Uhr durch.

Willkommen im Amt.
Willkommen in der Bürokratie.

Versuch eins:
Gescheitert.

Das ist Resignation.
Kein Gedicht.
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Diese f#&?%ing Waschmaschine!
Nicht nur, dass die Wäsche mit weißem statt dunklem Dreck wieder rauskommt und ich alles 2x spülen muss, nein, jetzt zerdeppert sie auch noch mein bestes Geschirr!
Als ob 10cm Abstand zu nächsten Schrank und Schwingungsdämpfer nicht reichen würden!
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Ich habe vor nicht allzulanger Zeit zugestimmt, dass mein Blog via Google und dem anderen Ding durchsucht werde darf. Seitdem bekomme ich aller paar Tage Lachanfälle. Wahlweise aber auch überfällt mich große Verwunderung.

Wie zur Hölle schafft man es, mit der Suchanfrage mangafiguren gefesselt und geknebelt hierher zu kommen? Als erklärter Mangahasser habe ich sicher nichts dergleichen gepostet. zusammengesetzte substantive anders deuten klingt ja wenigstens noch interessant und hat so etwas wie einen Themenbezug. Sehr schön auch, dass ich bei er Eingabe hexenzeichen der schwarzen magie bei Google auf der ersten Seite stehe. Es passt zwar nicht 100% zu meinem Artikel (erwähnt, aber nicht genannt), aber vielleicht war es ja trotzdem interessant.

Unter lied mundo kann ich mir nichts vorstellen. Wer das Lied kennt, kann sich ja mal melden. Zumindest beweist es, dass es sich lohnt, Kategorien kreativ zu benennen.

Immerhin eine Suchanfrage erfreut mich aus offensichtlichen Gründen sehr: no relax – fuera de control übersetzung. Vielleicht übersetze ich es ja mal tatsächlich… (ich bin jetzt ein Spanischsemester weiter als damals, als ich mich an Lágrimas y Gozos gemacht habe ;) ).

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PS: Da die Nachträge Überhand nahmen, gibt es jetzt eine eigene Kategorie dafür.

Sommer! Sonne! Sonnenschein!

Der Frühling ist da und ich nutze den Sonnenschein dazu, mich sommerlich-spärlich bekleidet auf dem Fensterbrett zu tümmeln. Seit über zwei Stunden hocke ich nun schon hier oben und lasse meinen Blick kontinuierlich zwischen Buch (leider ein Fachbuch), Laptop und draußen schweifen.
Ich habe mich schon gefühlte 5 Mal neu eingecremt, so warm ist es… Mein Fenster ist sogar offen, so dass die Sonnenstrahlen ungehinderten Zugriff auf meine Haut haben. Von Wind kann auch nur einmal pro Stunde die Rede sein. Das wirklich Faszinierende ist aber der Vergleich der Leute auf der Straße. Meinen Sommerkleidungsstatus (rückenfreies, ärmelloses Top) kann bisher nur der Mann toppen, welcher gegenüber die Dachrinnen säubert: kurze Hosen und T-Shirt. Platz drei bekommt das Mädchen, welche diese schrecklichen halblangen Leggins mit normalem T-Shirt zu Ballerinas trug.
Dann wird es schon wieder langweilig.

Wären da nicht… ja, wer eigentlich? Bei der letzten Dame musste ich unwillkürlich an russische Babuschkas denken. Sie trug einen dick gefütterten, knielangen Mantel, bis obenhin zugeknüpft, Ug-Boots (werte Herren, dass sind diese unförmigen Winterstiefel, die aussehen, als sei die Betreffende in den Teddy ihres Geschwisterchens getreten, welchem daraufhin spontan Gesicht und Ohren abfielen) und einen Hut, den ich erst für eine Pelzmütze hielt. Den zweiten Platz verdiente sich ein kleines Mädchen, welches einen Winterschal trug. Beachtlich, wenn man sich in Erinnerung ruft, dass es a) wirklich verdammt warm ist, b) sie sich bewegt und c) einen großen Rucksack schleppen muss. Nummer drei hatte eine pelzkragenbesetzte Winterjacke anzubieten.
Und schon wieder läuft unter meine Fenster eine Frau mit Hut und zugeknöpftem langen Mantel entlang… schwitzen die denn nicht?! Ich schmelze hier oben trotz gemütlichem Sitzen und viel nackter Haut. Nicht zu vergessen, dass das hier eine recht hüglige Gegend ist, was zusätzlich anstrengt.
Langsam wird es lustig. Das Mädel von oben kam eben wieder vorbei. Sie trägt noch eine Sweatjacke. Ihr entgegen kam ein neuer Kandidat für die Pro-Sommer-Liste: Bermudashorts, T-Shirt, Rose in der Hand (bei der spärlichen Begrünung dieser Industriestadt ein wichtiger Hinweis).

Die Leute wundern sich ja oft, wenn ich den Frühling ausrufe. Das sind Tage, an denen die Sonne scheint, aber die Temperaturen an der Schmerzgrenze zwischen „nur Jacke auflassen“ und „T-Shirt mit dünner Jacke statt Pullover unter dieser“ liegen. Ich verzichte dann gern einfach ganz auf die Jacke, auch wenn ich zum Teil friere, aber manchmal sollte man einfach ein Statement setzen. Meins lautet schlicht und einfach FRÜÜÜÜHLING!!!
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PS: Die babuschka-ähnliche Frau läuft eben wieder vorbei. Die Jacke ist immer noch geschlossen und ich meine ein Halstuch oder einen dünnen Schal zu erkennen. Verrückt.

Ablage

Regenrot hat

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