„Pensado para gourmets de la lectura y hambrientos de letras.“
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In Zeiten der Webshows über alles und jeden gibt es einen neuen „Sender“ mit recht hübscher Aufmachung, Literalia. Der Haken für die meisten von euch: es ist eine spanische Initiative. Nichtsdestotrotz lohnt es sich, mal einen Blick hinein zu werfen, die Bilder sprechen für sich.
Und da dieses verdammte wordpress-Autoformat ständig den Player löscht, müsst ihr jetzt hier klicken, um euch den Clip ansehen zu können.
In der hier verlinkten Folge von Todo es poesía menos la poesía geht es um experimentelle Literaturformen. Wir hätten da zum Beispiel einen Gedichtband, der aus Schnipseln besteht. Nach jeder Zeile auf jeder Seite wurde ein Schnitt getätigt, so dass man bei jedem Aufschlagen ein neues Werk bestaunen kann. Oder aber eine Zeitschrift, die sich in der aktuellen Ausgabe als Portemonnaie präsentiert. Nicht etwa als Cover, sondern als echtes Portemonnaie, die Artikel stecken in Form von Tickets, Ausweisen usw. darin.
Schade nur, dass diese Art von Kreativität (die vorgestellten Produkte, nicht die Sendung) in Deutschland nicht wirklich möglich ist. Entweder macht es niemand oder aber der Preis ist so horrend, dass man es sich höchstens als Sammlerstück in die Vitrine stellen könnte.
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