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Das Alpha- und das Betatierchen sind zur Zeit äußerst agil. Nicht nur, dass sie eine wechselseitige inzestuöse homoerotische Beziehung pflegen und gelegentlich kurz mich anbalzen, sie unternehmen auch Ausflüge ins nahe Umland.
Erst diese Woche fühlten wir uns in unserem morgendlichen Schlaf durch die beiden Krachmacher noch mehr als sonst gestört. Als meine bessere Hälfte aufstand und um Hilfe rief, wusste ich auch warum. Die Chaoten haben sich nach 1 ½ Jahren das erste Mal aus der Tür getraut (welcher Idiot hat die eigentlich offen gelassen?!), sind durch den dunklen Flur geflattert und haben es sich im Bad gemütlich gemacht. Allerdings waren sie zu blöd, den Rückweg zu finden beziehungsweise zu schüchtern, das Stargate noch einmal zu durchqueren, so dass ich morgens 7:30 schon mit dem Vogelkäfig durch die Wohnung düsen durfte.

Gerade eben durchschritt ich die Wohnzimmertür, als etwas Zappeliges auf mich fiel: Alpha. Der zerwuschelte mir meine Frisur, in dem er sich aufs Bergsteigen Kopfsteigen konzentrierte, während ich versuchte, wohlbehalten hinein zu kommen und die Tür zu schließen, ohne dass er auf die grandiose Idee käme, durch ein Fenster zu entfleuchen. Operation geglückt, Haupthaar aufgelockert, Vogel schon wieder damit beschäftigt, seinen Bruder zu ärgern.

Was ich mich aber ernsthaft frage: Warum trampeln sie zur Zeit am Liebsten über meinen offen rumliegenden Bafoegantrag? Ich fühle mich immer hin- und hergerissen zwischen „Weg da!“ und „Jetzt sch… doch endlich drauf!“

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Charlotte Roche: Feuchtgebiete.

An einem Tag gelesen.
Irgendwie belanglos.

Plätschert dahin.

Auf den ersten Seiten noch witzig, danach nur noch eine Aneinanderkettung von Wörtern.
Anscheinend nicht immer ganz korrekt, was das Medizinische angeht.

Das einzige, was hängen bleibt, ist das gefühlte Alter der Protagonistin. Der Sprachstil deutet auf 13 bis 15 Jahre hin. Ganz unabhängig davon, dass sie alles isst, was irgendwie aus ihrem Körper kommt. Unreif. Auf der Suche. Gut gezeichnetes Scheidungkind. Gesellschaftskritik – subtiler Hinweis auf die Unreife trotz mannigfaltiger Sexerfahrungen der heutigen Jugend?

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Fazit:
Hype ist nicht nachvollziehbar, weder vom Inhalt noch vom Stil.

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Mehr gibt es nicht zu sagen.
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P.S:

Da in der Blog“szene“ gerade der Kampf so extrem tobt und mich ein Eintrag eines Homosexuellenblogs doch gerade etwas erbost hat: es gibt auch etwas zwischen „stinken“ und sich von oben bis unten zuzuparfümieren. Aber für eine normale Hygiene mit so wenig Chemieduft wie möglich hat man hierzulande offensichtlich jeglichen Blick verloren!
Auch schön bei Viktoria da, da und in den darunter gegebenen Kommentaren zu sehen.

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