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Meine Vögel hassen unseren Besuch.

Vor einigen Tagen sah ich auf dem Dach gegenüber zwei etwas dickere Gestalten. Im Hinterstübchen dachten sich zwei Hirnzellen „Falken, yeah!“ und nötigten mich dazu, mir die 8fach-Zoomkamera zu schnappen und sie zu knipsen. Die Freude war umso größer, als ich im kleinen Fensterchen erkannte, dass es tatsächlich Greifvögel waren (). Vier Turmfalkenjunge, um genau zu sein.

Heute kam einer der „Gang“ zu einem Plausch mit meinen Kanaries rüber. Allerdings suchten diese ihr Heil darin, wahllos gegen die Scheibe zu fliegen (wie der Kleine draußen übrigens auch), hinter der der Feind a.k.a. Besuch wartete.

Ein Glück habe ich überall Kameras stehen und so konnte ich Falke jr. noch einmal aus der Nähe betrachten. Nur kann ich mich leider nicht entscheiden, was besser ist: sich extrem über den Besuch freuen oder meine traumatisierten Babys trösten…

Das war vermutlich der Moment, als er aufs Fensterbrett gekleckert hat…
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„Patschehüfchen“ ist ein tolles Wort!

Und weiter geht’s im Text.

Da war ich nun, frustriert, hosenlos und sowieso schon am Ende meines imaginären Budgets. Mit einer Freundin unterwegs im Einkaufszentrum, Geschäfte durchstöbernd und dem Boden immer näher kommend.
Es fing ganz harmlos damit an, dass ich feststellte, dass meine neue Ledertasche kaputt war. Um sie nicht weiter zu stressen und meinen Mantel loszuwerden, trottete ich den ganzen schon hinter uns gebrachten Weg zurück, um ihn gekonnt in ein Schließfach zu werfen. Wie zu erwarten kostete das mehr, als mein Portemonnaie hergab, ein Wechselversuch in der Apotheke scheiterte, ein weiterer im Schmuckladen um die Ecke ergab neue Ohrringe und das gewünschte Geldstück.

Zwei Stunden später hatte ich nicht ein einziges Teil, sei es für oben, unten oder nur zur Fleischbeschau für meinen Nagelmörder, gefunden. Aus Mitleid probierte ich eine pöhse Hose in Größe 36 an, welche nichts als Falten warf. Für eine Frau ist es durchaus deprimierend, viele Geschäfte vor sich zu haben und rein gar nichts zu finden. Besonders, wenn der Kleiderschrank den hosigen Hungertod stirbt.

Zu guter Letzt weigerte ich mich, einen Laden zu betreten, welcher Dekorationsartikel vertreibt. Ich stand draußen und bewunderte Bohnen mit eingebrannten Namen darauf, bis es mich nicht mehr hielt. Nein, ich stehe nicht sonderlich auf Dekokram, aber nach einem ersten Suchversuch nach dem ominösen Wesen, welchem ich später die Haare schnitt (*hrhr*), entdeckte ich herzallerliebste Schnecken in Form vom kuschelweichem überteuertem Plüsch. Preis sei dank konnte ich dieser Versuchung widerstehen.

Doch dann kam mein potentielles Opfer mit einer riesigen weißen Kugel („das Schaf“) auf mich zu und forderte von Mami (c’est moi) selbiges ein. Doch ich ging todesmutig zum Gegenangriff über, als ich ES entdeckte. Sie kapitulierte nach einer Weile, wollte mir ES auch noch streitig machen. Es in den Haufen armer, leidender Plüschhaufen zurücksetzen.

Doch erfolglos.

Fussel, wie ich es gestern im „Streit“ mit dem Nagelkiller taufte, rettete mir den Tag. Ich wage zwar nicht, es als Hose zu missbrauchen, aber mit seinem rosafarbenen Lächeln und den dicken Patschehüfchen ist es doch gesünder als Schokolade.

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Nachdem ich lange Zeit nur noch in einem fremden Blog herumstöberte und schon gefragt wurde, ob ich wieder wirre Gedanken gehabt hätte, wird es wohl wieder einmal Zeit. Wäret ihr in der Lage gewesen, meinen Gedankenblog zu lesen, könnte ich mir jetzt die Tipperei sparen. Mi-au.

Erinnert ihr euch noch, was Kalorien sind? Diese fiesen kleinen Tierchen, die bei Nacht alle Klamotten enger machen? Meine Kalorien mögen nur Hosen (ich habe abgenommen, was aber nur heißt, dass mein Bauch in überraschend guter Form ist). Nach langer Autofahrt warf ich am Sonntag alle Sachen aus dem Schrank und sortierte aus… Oh grausame Welt! Fast alle Lieblingshosen bzw. die, die nicht nur aus schwarzem Irgendwas ohne alles bestehen, wanderten in eine gar finstere Kiste.

Meine Begeisterung kennt fast keine Grenzen… normalerweise sind mir im Laden alle Hosen zu weit und kräftigere Einkaufsgenossinnen schauen mit bösem Blick, als ob ich etwas für ihr Figurproblem könnte. Meins ist ja leider nur für die existent, die schon mal versucht haben, eine mehrbeinige Damenunterbekleidung zu finden. Überall laufen beängstigend dürre Wesen in Größe 00 herum, im Laden fängt es oft ab Größe 36 an (viel zu weit). Da meine latenten Brauereipferdgene nun aber viele Klamotten ausscheiden ließen, geht der Spaß erst richtig los: 32/34 im eigenen Schrank ist ein wenig eng, im Laden nicht zu finden und 36 immer noch zu groß. Das zum Thema.

Da es wohl Zeit wird, den eigenen Blog zu zu spammen, geht die Geschichte im nächsten Teil weiter. Mit dem großen weisen Schaf, genannt Fussel.

PS: Meine Haare sind jetzt ab.
PPS: Mein Fingernagel leider auch. Schmerzhaft für Leib und Seele. Mein Finger sieht total verkrüppelt aus, so tief hat es ihn getroffen. Mami, da ist so viel Finger übrig…!

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